Donnerstag, 26. Juli 2018

Was ist eigentlich nicht in Plastik verpackt?

Petition zur Verpackungsordnung ab 1. Januar 2019

Heute Mittag hat mich die Nachricht eines Freundes erreicht: er bittet um Unterstützung bei einer Petition zur Verpackungsordnung. Dort schlägt man u.a. vor, die Gebühren für Plastikverpackungen merklich zu erhöhen oder ähnlich wie bei Pfand separat anzugeben.
Meiner Meinung nach ist es wichtig, Plastikmüll zu vermeiden, nicht zuletzt deswegen, weil wir in Deutschland leider den meisten Verpackungsmüll produzieren (siehe hier). Etwa 220kg Verpackung pro Jahr produziert jeder im Durchschnitt.

Was ist in unserem Alltag eigentlich nicht mit Plastik verpackt?

Mal überlegen, mit welchen Verpackungen man tagtäglich in Berührung kommt. Nach dem Aufstehen greift man früher oder später zur Zahnpastatube, auch die Zahnbürste selber steckte mal in einer Verpackung, das Toilettenpapier, die Flüssigseife, Duschgel und Shampoo, auch die Wattepads und Wattestäbchen waren oder sind verpackt, Make-Up, Haargel und Haarspray. Bis jetzt ist das schon ganz schön viel und ich bin mit meinen Überlegungen noch nicht mal aus dem Badezimmer raus.
Am Frühstückstisch begegnen uns Butterverpackungen, Marmeladen in Plastikbechern, Joghurt, Milch aus dem Tetrapack, Orangensaft in der PET Flasche, Wurst aus dem Supermarkt-Kühlregal, Käseaufschnitt in der wiederverschließbaren Packung, Weintrauben aus der Plastikbox, Cocktailtomaten in der 250g/500g Packung. Je nach Geschmack und Vorlieben lassen sich auch noch andere Verpackungen finden. Gehörst du nicht zu den Frühstücksmenschen, holst du dir vielleicht einen Coffee to go an der Tanke oder beim Bäcker inklusive belegte Semmel - in der Papiertüte, die nach wenigen Stunden auch im Müll landet. Oder es gibt einen fertigen Salat aus dem Discounter, über den man nur nach das Dressing kippen muss. Da ist das (Plastik)Besteck natürlich mit dabei.
Mittags gibt es dann Nudeln mit Tomatensoße. Die Nudeln kommen aus der Plastiktüte und die Tomatensoße aus dem Tetrapack, die Kräuter aus der Tiefkühltruhe. Der Zwiebel ist frisch, aber im Netz gekauft - wieder Müll.
Hast du ein Kind/Kinder, dann hast du vielleicht zwischendurch einen Fruchtriegel besorgt oder Fruchtmus aus der Quetschtüte. Oder Saft in der Flasche mit dem praktischen Verschluss, den auch die Kleinsten ganz schnell kapieren, Einweg natürlich. Und für dich gibt es einen Müsliriegel oder eine Limo aus der leichten 0,5l PET oder aus der Dose.
Wie sieht es mit dem Waschen von Geschirr und Wäsche aus? Es gibt Tabs in fester Form und welche in flüssiger Form, beides selbstverständlich einzeln in Plastik verpackt, das flüssige Waschmittel und Weichspüler natürlich auch.
Zum Abendessen denken wir uns einfach Pizza. Ob aus der Tiefkühltruhe (die Verpackung ist nicht wegzudenken) oder frisch zuhause zubereitet mit Tomatensoße aus dem Tetrapack, Pilzen aus der Dose, Käse und Oliven aus der Tüte. Dazu in Plastik verpackten Eisbergsalat mit Mais aus der Konserve und Paprika in drei Farben aus der Großpackung. Zumindest kann man bei den alkoholischen Abendgetränken nicht von Verpackungsmüll sprechen. Bier und Wein schmecken aus der Glasflasche doch am besten.

Selbsterkenntnis ist der erste Weg zur Besserung

Wie ich euch ja schon hier erklärt habe, ist dieser Blog für mich ein Projekt. Ich schreibe hier also meine Gedanken nieder und möchte sie mit euch teilen. Und wie ich das eben geschriebene noch einmal durchlese, erschrecke ich beinahe selber über so viel Müll, den auch ich, beziehungsweise wir Tag für Tag produzieren...
Ich wollte diesen Artikel verfassen, um euch zu zeigen, wie man mit kleinen Überlegungen beim Einkaufen ganz leicht Müll einsparen kann. Aber dieser Artikel hat mir vor Augen geführt, dass ich eigentlich noch viel viel mehr einsparen kann, als ich gerade bewusst versuche. Wenn jeder Mensch beim Einkaufen ein bisschen mehr darauf achtet, was genau er kauft und wie es verpackt ist, ist es vielleicht gar nicht notwendig, die Verpackungen mit höheren Gebühren zu belegen oder andere Maßnahmen zu ergreifen.

Glas statt Plastik und Wiederverwendung statt Recycling

Fangen wir wieder morgens im Badezimmer an. Um die Verpackung von Zahnpasta zu vermeiden, gibt es diverse Möglichkeiten. Tabletten, Pulver, ... Im Detail habe ich mich damit (noch) nicht beschäftigt. Diese Dinge zu ersetzen ist für mich noch etwas weit hergeholt. Bei Seife und Duschgel genauso wie bei Wasch- und Putzmitteln aller Art allerdings habe ich keinerlei Bedenken mehr, mich in einer Nachfüllbar bedienen zu lassen. Deutschland hat zwar ein riesiges Recycling-System, vermutlich das größte weltweit, aber es wird uns immer schwerer gemacht, alles richtig zu trennen. ZDF hat eine gute Dokumentation darüber gedreht und am 25.07.2018 ausgestrahlt. Verpackungen bestehen aus verschiedenen Materialien, manchmal mit Umverpackungen aber ganz oft auch aus Mischverpackungen aus vielen verschiedenen Kunststoffen. Da fällt es den Sortieranlagen und -betreibern schwer, Schritt zu halten. Durch den Besuch einer Nachfüllbar schenkst du den Duschgelflaschen ein zweites, drittes oder x-tes Leben und ersparst der Welt viele Plastikflaschen. (Die Nachfüllbar meines Vertrauens besitzt übrigens einen Klickzähler. Bei jeder befüllten Flasche drückt die Inhaberin auf das Knöpfchen. Der Zäher steht jetzt bei über 12.000 Behältnisse, die nicht neu produziert und verkauft wurden.) Jetzt mag man denken "Aber wenn ich kein neues Duschgel kaufe, dann tut es ein anderer." - richtig. Aber wenn alle genau so denken und niemand den Anfang macht, wird sich daran niemals etwas ändern. Aber ich schweife ab... Wie ich die Verpackung von Wattepads umgehe wisst ihr ja mittlerweile auch schon - klick hier.
Beim Frühstück fällt mir das Müllsparen schon etwas schwerer. Wir lieben Orangensaft, am besten mit Fruchtfleisch. Den habe ich bisher nur von zwei Marken gefunden. Die eine gibt es in der PET Flasche, die anderen im Tetrapack... Derzeit gibt es bei uns zuhause Saft aus der Mehrweg-Glasflasche von einer regionalen Kelterei. Marmelade und Joghurt kann man auch im Glas kaufen.
Grundsätzlich versuche ich jetzt so viel wie möglich, was verpackt sein muss oder soll, im Glas zu kaufen. Glasrecycling hat gegenüber Plastikrecycling viele Vorteile. Verpackungsglas ist eben Verpackungsglas und unterscheidet sich nur durch die verschiedenen Farben. Es gibt keine Mischgläser, es muss nicht besonders getrennt werden. Und recyceltes Glas kann jederzeit wieder für Lebensmittel verwendet werden, da es keine Gerüche und Geschmäcker annimmt und nicht verschmutzt, so wie Plastik. Recyceltes Plastik hingegen wird im besten Fall für Parkbänke, Mülltonnen oder Umverpackungen verwendet. Ständig wird neues Plastik mit Rohöl hergestellt.
Ein ganz großartiges Beispiel, bei dem man viel Müll einsparen kann, sind meiner Meinung nach Erdbeeren. Erdbeeren gab es bei uns dieses Jahr nur während zwei Wochen von einem Hof in der Nähe, verpackt in Pappschalen aus Recyclingpapier. Dafür haben wir aber bestimmt 4 kg davon gefuttert. Und jetzt warten wir auf das nächste Jahr und ich freue mich schon jetzt wieder auf Müsli und Smoothie mit frischen Erdbeeren. Damit sparen wir nicht nur die Plastikverpackung ein, sondern auch den Transport aus Spanien oder Italien. Bei Obst und Gemüse kann man ganz grundsätzlich sowieso auf Verpackung verzichten, wie ich finde. Viele Sorten haben ihre eigene Verpackung wie Bananen oder Avocado. Ich habe neulich an der Kasse nebenan eine Frau einkaufen sehen, die ihren Bund Bananen in einem Knotenbeutel verpackt hatte, dicht gefolgt von einer einzelnen Avocado in einem eigenen Beutel.

Wenn jeder ein bisschen aufmerksamer wäre...

Übrigens verwende ich die Nähtural Gemüsebeutel nicht für Gemüse - ich kaufe Gemüse meistens lose und neuerdings sogar auf dem Markt - sondern für meine Brotzeit beim Bäcker. Darin ist genug Platz für meine geliebte Apfeltasche und für eine bis drei Brezen. Anfangs hat mich die Dame hinter dem Tresen noch belächelt. Aber jetzt sucht sie mit ihrem Blick die Theke schon mal nach den Apfeltaschen ab, wenn sie mich zur Türe reinkommen sieht. "Die Breze kann da auch mit rein, gell?". Dabei ist mir neulich aufgefallen, dass sie dort Holzstäbchen aufgestellt haben zum Umrühren für den Kaffee zum Mitnehmen. Insgeheim habe ich mir gedacht, dass es für die Bäckerei doch keinerlei Umstände machen würde, wenn sie statt den Holzstäbchen einfach Löffel in einem Glas bereitstellen würden. Denn wer hat schon mal das Stäbchen mitgenommen? Aber wenigstens verwenden sie dafür keine Plastiklöffel. Da sind wir wieder an dem Punkt, auf den ich mit diesem Artikel raus möchte: Wenn jeder ein klein wenig aufmerksamer ist, dann würde unser Müllproblem vielleicht fast von selber schrumpfen. Oder sich nur verlagern?


Ist Müllsparen der Königsweg für unsere Umwelt?

Ich wurde jetzt schon öfter gefragt, ob sich das mit den waschbaren Tüchern überhaupt rechnet, also bezogen auf die Wasserbilanz. Oder warum ich keine Stoffwindeln für unseren Kleinen verwende. Ich komme auf diesen Gedanken, weil ich euch gerade davon erzählen will, dass ich heute auf dem Markt eingekauft habe, die Milchtankstelle angefahren habe und dabei bei der mir kleinsten bekannten Bäckerei mit den leckersten Ciabatta vorbei gekommen bin - und dafür einige Kilometer mehr in Kauf genommen habe, als wenn ich alle im Supermarkt um die Ecke gekauft hätte.
Na klar gibt es viel mehr Dinge und vielleicht gewichtigere, mit denen man die Umwelt schonen kann, als einfach nur Verpackungsmüll oder Wegwerfartikel einzusparen. Am besten wäre es für die Welt übrigens, wenn wir leben würden wie in der Steinzeit. Oder gar nicht existieren würden. Ich finde, jeder muss seinen Weg finden, wie er die Umwelt nach bestem Wissen und Gewissen schonen kann. Und ich finde auch, dass dieser Weg nicht unbedingt Verzicht bedeuten muss. Man kann nicht von jetzt auf gleich seine komplette Lebensweise umstellen. Aber ich denke, dass durchaus jeder darüber nachdenken kann, wo er oder sie am einfachsten Müll einsparen kann. Aus vielen Gesprächen in den letzten Wochen habe ich mitgenommen, dass das viele von euch sowieso schon tun. Da war ich wohl um einiges hinterher...
Aber wer weiß? Vielleicht fahre ich in zehn Jahren ein Elektrofahrzeug, habe meinen eigenen Gemüseacker draußen im Garten, gleich neben dem Kuhstall und ein riesiges Lager voller gefüllter Einmachgläser.


Freitag, 20. Juli 2018

Wiederverwendbare Beutel

Beutel aus Bio-Baumwolle


Hand aufs Herz: wie lange sind deine Brot Tüten oder Gemüse Beutel im Einsatz, bevor sie in der Tonne landen? Nach Betreten der Wohnungstüre dauert es in den meisten Fällen nur noch ein paar Minuten... Diese Beutel können wiederverwendet werden und sind außerdem vielfältig einsetzbar. Ein Gemüse oder Brot Beutel ist also irgendwie auch ein Sammel-Transport-Aufheb-Wasch-Beutel.

Gemüse Beutel, grün: ca. 20x28cm (ca. DIN A4), 13g. Dieser Beutel hat die ideale Größe für z.B. 5 mittelgroße Äpfel, eine Hand voll Karotten, zwei bis drei Paprika, aber auch für die Brotzeit vom Bäcker.


Brot Beutel, natur: ca. 29x40cm (ca. DIN A3), 25g. In diesen Beutel passen ohne Probleme 10 Semmeln oder ein mittelgroßes Brot. 

Waschempfehlung: Maschinenwäsche bei 40°

Artikel Nr. 07 - Gemüse Beutel, grün, ca. 20x28cm, 13g
Artikel Nr. 08 - Brot Beutel, natur, ca. 29x40cm, 25g

Waschbare Haushaltstücher

20 Tücher (ca. 23x23cm) aus Bio-Baumwolle in der Zupfbox (25x12,5x9cm)


Wer kennt das nicht: Schnell ist etwas verschüttet und genau so schnell ist es mit einem Küchentuch auch wieder aufgewischt. Mit diesen Tüchern hast du eine umweltfreundliche und wiederverwendbare Alternative zu  Einmaltüchern gefunden. In der praktischen Box zum Zupfen hast du immer schnell ein Tuch für den Notfall parat.
Da die Tücher bis zu 90° gewaschen und im Trockner getrocknet werden können, sind sie auch immer hygienisch sauber und im Nu wieder einsatzbereit. Durch die spezielle Falttechnik kommen die Tücher eins ums andere aus ihrer Box.

Folgende Varianten sind erhältlich:
Artikel Nr. 05 - 20 Stück Tücher inkl. Box 
Artikel Nr. 06 - 10 Stück Tücher, Zusatzpackung


 

Waschbare Abschminkpads

ca. 9cm Durchmesser aus Bio-Baumwolle


Wattepads sind aus keinem Haushalt mehr wegzudenken. Nach ihrem Gebrauch landen sie aber direkt im Mülleimer. Leider ist Baumwolle ein Rohstoff, der in der Herstellung sehr viel Wasser benötigt. Mit diesen waschbaren Abschminkpads sparst du deshalb nicht nur Wasser ein, sondern auch Müll. Zudem verwende ich Stoffe mit GOTS-Zertifikat


Waschbare kuschelweiche Abschminkpads, natur: Eine Seite ist aus Biostrickfrottee und eignet sich gut für die Gesichtsreinigung, die zweite besteht aus weichem, unbehandeltem Bioflanell für z.B. das Ausbessern oder Entfernen von Augen-Make-Up.


Waschbare Abschminkpads mit Peeling-Effekt, rosa: Auch hier besteht eine Seite aus Biostrickfrottee, die andere Seite sorgt durch den Biowebfrottee für einen leichten Peeling-Effekt.


Waschempfehlung: Leichte Verschmutzungen lassen sich mit der Hand auswaschen, die Pads sind aber bei 60° in der Maschine waschbar und bei geringer Temperatur trocknergeeignet. Der Beutel kann bei 40° gewaschen werden.

Die Abschminkpads erhältst du in folgenden Varianten:
Artikel Nr. 01 - 5 Stück Abschminkpads mit Peeling-Effekt (rosa) im Beutel
Artikel Nr. 02 - 5 Stück Abschminkpads kuschelweich (natur) im Beutel
Artikel Nr. 03 - Abschminkpad mit Peeling-Effekt (rosa), einzeln
Artikel Nr. 04 - Abschminkpad kuschelweich (natur), einzeln

Produkte

Waschbare Abschminkpads
ca. 9cm Durchmesser aus Bio-Baumwolle

Artikel Nr. 01 - 5 Stück Abschminkpads mit Peeling-Effekt (rosa) im Beutel
Artikel Nr. 02 - 5 Stück Abschminkpads kuschelweich (natur) im Beutel
Artikel Nr. 03 - Abschminkpad mit Peeling-Effekt (rosa), einzeln
Artikel Nr. 04 - Abschminkpad kuschelweich (natur), einzeln



Waschbare Haushaltstücher
20 Tücher (ca. 23x23cm) aus Bio-Baumwolle in der Zupfbox (25x12,5x9cm)

Artikel Nr. 05 - 20 Stück Tücher inkl. Box
Artikel Nr. 06 - 10 Stück Tücher, Zusatzpackung

Wiederverwendbare Beutel
Beutel aus Bio-Baumwolle

Artikel Nr. 07 - Gemüse Beutel, grün, ca. 20x28cm, 13g
Artikel Nr. 08 - Brot Beutel, natur, ca. 29x40cm, 25g
 

Donnerstag, 12. Juli 2018

Über

Wer steckt eigentlich hinter Nähtural und was ist es?

Mein Name ist Ute, ich bin Anfang 30 und komme aus der schönen Oberpfalz in Bayern. Seit der Geburt meines Sohnes 2017 befindet sich mein Leben in einer Art Umbruch. Es bekommt klarere Linien in vielen Bereichen, hauptsächlich in meiner Art das Leben zu sehen. Ich versuche seitdem, meine Rolle auf der Welt zu finden und die Folgen meines Handelns abzuschätzen, bewusst durchs Leben zu gehen.
Manche mögen meinen, ich wäre zum "Öko" mutiert. Ich mache jetzt Yoga und Pilates, benutze Toilettenpapier vom blauen Engel und vermeide Plastik und Wegwerfprodukte. Aber ich weiß, dass es noch viel mehr Dinge zu ändern gibt, um der Umwelt Gutes zu tun.

Der Nähtural-Blog ist ein Projekt, mit dem ich mich und euch aufschlauen möchte über viele Dinge bezüglich Müllvermeidung, Nachhaltigkeit und bewusstem Leben. Ich werde euch hier die Ergebnisse meiner Recherchen präsentieren und ihr dürft gerne mit mir darüber diskutieren oder mir gar Anregungen geben, gerne auch über Facebook oder Instagram.
Mit meinen Nähtural Produkten versuche ich meinen Teil zur Umweltschonung beizutragen und möchte euch die Möglichkeit geben, es auch zu tun. Mein Anspruch ist es, euch Artikel aus (Bio-)Baumwolle oder abgelegten Textilien anzubieten und diese möglichst regional unter die Leute zu bringen.

Wenn du eine Frage hast über mich, mein Tun oder über das, was du hier zu Lesen bekommst, dann schreib mir gerne eine Email an naehtural@gmx.de. Ich freue mich auf deine Post!

Sonntag, 1. Juli 2018

Nachhaltigkeit


Wenn man "Nachhaltigkeit" im Duden nachschlägt, findet man folgenden Eintrag:
1. längere Zeit anhaltende Wirkung
2. a. (Forstwirtschaft) forstwirtschaftliches Prinzip, nach dem nicht mehr Holz gefällt werden darf, als jeweils nachwachsen kann
2. b. (Ökologie) Prinzip, nach dem nicht mehr verbraucht werden darf, als jeweils nachwachsen, sich regenerieren, künftig wieder bereitgestellt werden kann

Wikipedia definiert Nachhaltigkeit so:
Nachhaltigkeit ist ein Handlungsprinzip zur Ressourcen-Nutzung, bei dem die Bewahrung der wesentlichen Eigenschaften, der Stabilität und der natürlichen Regenerationsfähigkeit des jeweiligen Systems im Vordergrund steht.

Wenn man das so liest, könnte man den Eindruck bekommen, dass für die Nachhaltigkeit andere zuständig sind. Produkthersteller zum Beispiel, oder die Verwalter von Ressourcen wie Förster, Plantagenbetreiber oder ähnliche. Ich jedoch bin der Meinung, dass Nachhaltigkeit ganz klein beginnt, bei jedem einzelnen. Denn es ist nun mal so, dass die Nachfrage das Angebot bestimmt. Jetzt könnte man fragen "Was kann ich als einzelne/r denn schon groß zur Nachhaltigkeit für unsere Welt beitragen?" Ganz einfach: Es ist immer ein einzelner "Tropfen, der das Fass zum Überlaufen bringt."

Mit Nähtural versuche ich Stück für Stück das Leben des Einzelnen - vielleicht Dein Leben? - ein kleines bisschen nachhaltiger zu gestalten.
Du fragst Dich wie? Folge mir und lass Dich überraschen.